Der Feinschmecker, Apr. ’16: “Risveglio sull’Etna”. Un articolo di Caro Maurer

Der Feinschmecker, Apr. ’16: “Risveglio sull’Etna”. Un articolo di Caro Maurer
27 Marzo 2016 Francesco Pensovecchio

Der Feinschmecker, Nr. 4/2016

Risveglio sull’Etna

di Caro Maurer. Foto: Maria Schiffer

 

La rivista tedesca Der Feinschmecker pubblica sul numero di Aprile ’16 un bel report sull’Etna e sul “risveglio” dei suoi vini rossi più importanti. L’articolo, di Caro Maurer, esamina la riscoperta e il nuovo trend, il particolare terroir e accenna a interessanti confronti con Borgogna e Barolo. Con una nota globale sui vini dei vulcani. Tra i produttori esaminati, le aziende Alberto Aiello (Graci), Alessio Planeta, Giuseppe Russo (Girolamo Russo), Andrea Franchetti (Passopisciaro), Michele Faro (Pietradolce).


 

Di seguito la prima parte dell’articolo, in calce il PDF scaricabile.

Ganz harmlos liegt er da und sonnt seinen kahlen grauen Schädel unter dem strahlend blauen Himmel Siziliens. Es scheint, als hielte der Ätna an diesem Tag sogar den Atem an, nicht den leisesten rauchweiβen Huch gibt er von sich.  Doch die Ruhe trügt. In seinen steinernen Eingeweiden rumpelt und brodelt es, jederzeit kann er wieder erwachen und feinstaubige Asche oder rotglühendes Magma au seinem Inneren spucken. Wie mit Feuerzungen leckt Europas größter aktiver Vulkan dann an seinen Bergflanken entlang, bis die zerstörerische Urmasse stockt, auskühlt und eine dunkle Narbe in der Landschaft zurücklässt.
Mitten hinein in so eine erstarrte Schicht hat die Familie Planeta ihr Weingut Feudo di Mezzo errichtet, einen modernen Quader au dunklen Lavasteinen. Drumherum und weiter oben am Berg, in der Lage Sciaranuova auf 870 Meter Höhe, haben die Planetas ihre Reben gepflanzt. Aber erst, nachdem sie Grundlagenforschung betrieben hatten. “Wollen Sie sehen, wie es hier genau aussieht?”, frag Alessio Planeta.
Der 49-Jährige führt uns zu einer Böschung, die ein paar Meter abfällt. Hier hat ein Lavafluss eins gestoppt und zeigt heute sein kühles nacktes Profil. Da sind rötliche Schichten, verbrannt zu einer Art Ziegelmasse, dazwischen zermahlenes Gestein, durch das die Reben ihre Wurzeln treiben können, und ganz oben ein Mix aus Asche und Erde. “Das ist junges Terroir”, erklärt der Winzer, bloß rund 400 Jahre alt.  “Von 1614 an wurde der Ätna zehn Jahre lang durch Eruptionen erschüttert. Heute wächst hier Nerello Mascalese, eine nur in dieser Gegen heimische rote Sorte.  „Eruzione 1614“ hat Planeta seinen Wein genannt – eine Hommage ans Terroir, das der Rotwein mit spannungsgeladener Sure und rauchiger Note widerspiegelt… (
continua)

 

Scarica l’intero articolo: derfeinschmecker_apr16

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